Frida Kahlo Gemälde und Kunstdrucke

Frida Kahlo wurde am 6. Juli 1907 in einem Vorort von Mexiko-City geboren. Mit sechs Jahren erkrankte sie an Kinderlähmung, durch die sie eine Behinderung am rechten Bein behielt. Das hinderte sei jedoch nicht daran ein fröhliches Leben zu führen.
Mit 18 Jahren veränderte sich ihr Leben völlig, als sie, bei einem schlimmen Verkehrsunfall, sehr schwere Verletzungen davon trug. Eine Stange bohrte sich in ihren Unterleib und es ist überhaupt ein Wunder das sie diesen Unfall überlebte. Nun lag sie für Monate im Krankenhaus mit 17 Knochenbrüchen, einer verletzen Wirbelsäule und einem zertrümmerten Fuß.

Um sich von den Strapazen im Krankenhaus abzulenken, begann sie das Malen. Mit einer speziellen Staffeleikonstruktion und einem Spiegel an der Decke fertigte sie Selbstportraits an. In ihren Gemälden spiegeln sich ihre Schmerzen deutlich wieder. Auf diese Weise entstand eines ihrer berühmtesten Gemälde „die gebrochene Säule“. Auf diesem Bild sieht man Frida Kahlo mit offenem Brustkorb und anstelle ihrer Wirbelsäule wird der Körper nur durch eine zerbröckelnde Säule gehalten. Des Weiteren ist der ganze Körper mit Nägeln übersehen. Dieses Gemälde ist auch als Kunstdruck für zu Hause ein sehr interessantes Objekt.

Einige Jahre später lernte Frida Kahlo den Maler Diego Rivera kennen. Sie zeigte ihm ihre Gemälde und wurde von ihm ermutigt die Malerei fortzusetzen. Kahlo verliebte sich in Rivera und heiratete ihn 1929, obwohl er doppelt so alt war. Das Rivera sie bereits kurz nach der Hochzeit mit ihrer eigenen Schwester betrog, nahm sie schweigend hin.
1938 wurde Kahlos Gemälde erstmals in New York ausgestellt und sogar das Louvre in Paris kaufte eines ihrer Gemälde.
Ein Jahr später ließ sie sich von Rivera scheiden um angeblich ein unabhängiges Leben zu führen. Bereits ein Jahr später heiratete sie Rivera jedoch erneut.

1940 fand in Mexiko die internationale Surrealistenaustellung „Exposicion International de Surrealismo“ statt, an der sich Kahlo mit ihren Gemälden beteiligte. 1946 erhielt sie den mexikanischen Nationalpreis.
1950 musste sie sich erneut zahlreichen Operationen unterziehen, wodurch sie wieder lange ans Bett gefesselt wurde. Trotz Alkohol- und Drogenabhängigkeit und dem Verlust ihres rechten Beines 1953, malte sie unaufhörlich weiter und gab sogar noch Unterricht.

Am 13. Juli 1954 stirbt Frida Kahlo. Ihr Haus in Mexiko wurde zu einem Museum über ihr Leben und Schaffen.