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Als Malgrund dient in der Regel eine Temperaschicht auf Holz oder Leinwand in weiß oder in Form einer Untermalung, auf die pastose, deckende, halbdeckende, “nass-in-nass” oder lasierende Ölfarben mit Pinsel oder (vor allem in der Moderne) mit Malspachtel und direkt aus der Tube Ölfarbe aufgebracht werden.

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Diese Form der Malerei entstand nach und nach im 15. Jahrhundert auch aus dem Bedürfnis heraus, die Grenzen der eher linear betonten Technik der Temperamalerei zu überwinden. Die ältesten bekannten Rezepte finden sich im Straßburger Manuskript.

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Aquarellpapier ist ein Papier, das für die künstlerische Technik der Aquarellmalerei (dem Malen mit Wasser vermischbaren Pigmenten) optimiert ist.

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• Albrecht Dürer (1471-1528)
• Thomas Gainsborough (1727-1788)
• William Blake (1757 – 1827)
• Caspar David Friedrich (1774-1840)
• William Turner (1775-1851)
• John Gilbert (1817-1897)
• Eugène Delacroix (1798-1863)
• Paul Cézanne (1829 – 1906)
• Paul Gauguin (1848-1903)
• Carl Larsson (1853-1919)
• Lovis Corinth (1858-1925)
• Wassily Kandinsky (1866-1944)
• Emil Nolde (1867-1956)
• Paul Klee (1879-1940)
• Horst Janssen (1929-1995)

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Die zweite Grundtechnik ist das Lavieren. Darunter fällt zunächst die Verlauftechnik, zum weiteren die Nass-in-Nass-Technik. Umstritten ist, ob sich bei diesen Techniken um Varianten der Lavierung handelt oder um zwei eigenständige Techniken. Von der Antwort auf diese Frage hängt es ab, on man beim Aquarellieren von zwei oder von drei Grundtechniken spricht. Hier werden beiden [...]

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Die wichtigste Grundtechnik der Aquarellmalerei ist die Lasur; ihre Anwendung legt sich schon durch den Einsatz der speziellen, lasierenden Farben nahe. Beim Lasieren wird die stark mit Wasser verdünnte Farbe auf den trockenen Malgrund aufgetragen.

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Von großer Bedeutung für die Aquarellmalerei ist die Arbeit mit den Primärfarben. Zwar gibt es sämtliche Farben fertig gemischt in Näpfen und Tuben zu kaufen, Puristen in der Aquarellmalerei mischen aber jede benötigte Farbe gemäß den Regeln der Farblehre selbst.

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Gemalt wird normalerweise mit einem Pinsel, der in unterschiedlicher Weise über das Papier geführt wird (variable Linienstärken, Tupfer, Drehungen). Als natürliches Material haben sich Pinsel aus Rotmarderhaar bewährt, weil sie trotz hoher Elastizität in Form bleiben (dünne Spitze), viel Farbe aufnehmen und leicht wieder abgegeben können.

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Der am häufigsten verwendete Malgrund ist Papier. Mit der raschen Entwicklung der Papierfabrikation im 15. Jahrhundert war eine der entscheidenden Voraussetzungen geschaffen, dass sich die Aquarellmalerei als eigenständige Kunstform überhaupt entwickeln konnte.

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Ein Aquarell (von lat. aqua Wasser) ist ein mit wasserlöslichen, nicht deckenden Farben angefertigtes Bild. Dabei werden die aus einem Bindemittel (Gummi arabicum) und Farbpigmenten bestehenden lasierenden Farben mit Wasser verdünnt und mit einem Haarpinsel auf Papier, Pergament oder andere Materialien aufgetragen. Im Unterschied zu wasserlöslichen Deckfarben, wie sie oft im Schulunterricht verwendet werden, oder [...]

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